Die Winterkönigin

7. Erastus – Mondtag
Flüche und eine parasitäre Pflanze

Endlich haben wir mal wieder soviel im Bauch, dass er zumindest nicht mehr knurrt. Außer bei Bleviar, der anscheinend von irgendeinem Fluch betroffen zu sein scheint, weil, obwohl er sich mehr Essen reingeschaufelt hat als alle anderen, sein Hunger nicht nachlässt. Dabei ist es nicht förderlich, dass Lydia auch von irgendetwas verhext wurde, zumindest ist es ihr nicht möglich Arten von Zauber zu wirken, die etwas mit Nahrung zu tun haben.
Nachdem wir heute Vormittag noch einige Zeit den Waldrand entlangfuhren, haben wir Nachmittags einen letzten Stopp zum Jagen eingelegt, bevor wir in die Schneewüste rausfahren mussten. Dabei fanden wir zwar auch gefrorene Beeren zum Verzaubern, aber die halfen Lydia wie gesagt nicht weiter.
Wir sind dann hinaus in die Ebene gefahren und haben uns auf Geheiß von Nadya uns Schneebrillen aufgesetzt. Und da es immer noch sonniges Wetter war, war es auch dringend nötig. Die Sonne war weniger grell als die Eisfläche, so dass man ohne die Schneebrille bestimmt blind geworden wäre vor Helligkeit.
Nach vergleichsweiser kurzer Fahrt fanden wir eine Hütte in einem Gebiet mit vereinzelten Bäumen. Da wir nicht wussten wie die weitere Gegend aussieht und es schon recht spät am Tag war, beschlossen wir nach Unterschlupf zu fragen. Verständlicherweise war die Frau, sie stellte sich als Sylgia vor, bisschen verschreckt von unserer großen Truppe. Nachdem wir uns vorgestellt haben, war sie jedoch recht angetan von unserer Truppe, denn sie verlangte daraufhin Hilfe bei der Suche ihres Mannes für die Erlaubnis bei ihr nächtigen zu dürfen.
Sie erzählte uns von einem Troll, der seit zwei Tagen in der Gegend um eine Höhle rum sein Unwesen treibt, und bestimmt ihren Mann entführt oder sogar gefressen hat. Wir liefen rüber, um die Sache zu untersuchen, und fanden einen von einer Pflanze befallenen Mann, der sich später als ihren Mann herausstellte. Der Kampf gegen diese parasitäre Pflanze hat er jedoch leider nicht überlebt, womit wir Sylgia nur noch den leblosen Körper ihres Mannes wiederbringen konnten. Sie war uns zum Glück nicht böse und glaubte uns, dass wir alles versucht haben, um ihren Mann zu retten.

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6. Erastus – Sonntag
Verdorbenes Essen

Nadya kann endlich wieder sehen! Was auch dringend nötig ist, weil bald müssen wir den Wald hinter uns lassen. Eigentlich ist es ganz nett im Schutz der Bäume zu nächtigen, aber heute morgen gab es ein übles Erwachen. Alle Vorräte sind verdorben und die Jagd im Wald war nicht wirklich ergiebig. Da wir nicht wirklich Zeit haben den Übeltätern nachzujagen, hoffen wir, sie durch zügige Weiterreise hinter uns gelassen zu haben.
Nadya meint morgen dürften wir das Ende des Waldes erreicht haben.

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5. Erastus – Sterntag
Reise durch sonnige Winterlandschaften

Endlich mal ein Tag ohne Kämpfen! Ich konnte fast vergessen, dass wir auf einer wichtigen Mission sind, und die verschneite Landschaft im Sonnenlicht genießen. Und die Augen von Nadya erholen sich besser als befürchtet, vielleicht sind sie morgen schon genug abgeschwollen, dass sie wieder etwas sehen kann.

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4. Erastus – Feuertag
Krähen verfolgen uns

Wie befürchtet, werden wir verfolgt oder zumindest beobachtet. Zwei Rabenschwärme sind über uns hergefallen und haben Nadyas Augen übel zugesetzt. Eine gründliche Untersuchung ergab jedoch, dass zumindest ihr Augenlicht nicht drunter gelitten hat. Nach ein paar Tagen sollte sie also wieder eingiermaßen sehen können. Bis dahin meint sie, sollen wir uns am Waldrand orientieren.

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3. Erastus – Schwurtag
Aufbruch nach Weißthron

Ich bin immer noch völlig geschwächt von dem Drachenangriff gestern, aber meine Freunde wollten mir trotzdem keine Ruhe gönnen. Nach dem Aufstehen haben wir uns zwar noch ein wenig in dem Turm umgesehen, worunter vor allem Purzel zu leiden hatte, weil er von einer Statue angegriffen wurde, aber dann sind wir auch schon abgereist. Dabei hätte ich vielleicht noch auf echt interessante Dinge stoßen können! So habe ich dort ein handliches Alchemistenlabor gefunden nebst verschiedenen Kräutern und einem nicht-magischen Heiltrank, aber die dazugehörige Bibliothek durfte ich nicht in Ruhe durchsuchen. Dabei hätte ich bestimmt einiges über neue Tränke lernen können.
Stattdessen sind wir schnell zurück zu Nadya gefahren, um ihr leider zu berichten, dass ihre Tochter nicht mehr zu retten war. Sie war jedoch dankbar, dass wir es trotzdem versucht haben, und hat angeboten uns bei der Reise nach Weißthron zu unterstützen. Denn immer noch drängt es uns Baba Yagga zu finden, wobei wir uns von ihrer gefangenen Hütte in Weißthron Hilfe erhoffen. Nadya hat einen Onkel in der Nähe von Weißthron, der uns bestimmt helfen kann. Zudem hofft sie, auf unserem Weg dorthin ein sicheres neues Heim, für ihre Kinder finden zu können. Denn nach unserem Besuch im Turm, sind die Kinder bei ihr nicht mehr sicher.

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2. Erastus – Wohltag (Fortsetzung)
Turmbesteigung und ein Drache

Richtig: Fortsetzung. Keine Ruhe wollten sie mir gönnen! Direkt als ich wieder bei Bewusstsein war, sind wir erneut Richtung Turm aufgebrochen. Der Tag war ja noch jung. Wir nahmen uns also das erste Stockwerk vor und fanden eine launische, Bücher lesende Kriegerin (wobei ich immer noch wissen möchte, was sie mit „So werde ich nie Mutter rächen“ meinte), eine wilde Alraune, unsere „charmante“ Adelige, die sich jedoch als hinterhältiger Doppelgänger entpuppte, und zwei weitere Portale. Da die Bardin uns die Losungswörter für die Portale verraten hatte, erkundeten wir weiter den Turm.
Hinter dem Portal zur zweiten Etage erwartete uns die Herrin der Raben, eine Sylphe. Sie hatte ein paar nette Tricks auf Lager, aber wir sind lebend aus dem Kampf raus. Leider brachte die Durchsuchung ihrer Räume nichts Interessantes zum Vorschein.
Bei dem anderen Portal hat das Losungswort erstmal die Wachen aktiviert, was aber kein Problem darstellte. So gut bewacht ist Bleviar unsichtbar erstmal voraus auskundschaften, was uns erwartet. Oben war wohl das Ende des Turms erreicht, denn dort lebte der Stellvertreter der örtlichen Winterhexe: Rahnosek
Die Portale ermöglichen leider immer nur einem Hochzuporten, womit uns Rahnosek mit seinen 5 Elementaren und seiner Ziege – ja, Ziege! – uns ziemlich auseinanderpflückte. Als es endlich gut für uns aussah, flog er durchs Fenster davon und belebte die Eisstatue im Hof. Da die Eisstatue kein Winterhäschen, sondern einen Drachen darstellte, war dies alles andere als gut. Da ich Rahnosek hinterhergesprungen bin, um ihn an der Flucht zu hindern, ging der Drache direkt auf mich los und ich daraufhin zu Boden. Aber augenscheinlich habe ich es überlebt, sonst könnte ich das hier nicht schreiben.
Bleviar hat in meiner Ruhezeit geschafft das Portal nach Heldren zu schließen, aber ansonsten haben sie wohl nichts weiter Nützliches mehr gefunden. Wobei sie auch nicht mehr lange gesucht haben, sondern auch direkt schlafen gegangen sind.

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1. Erastus – Mühtag & 2. Erastus – Wohltag
Razzia am frühen Morgen

Im Dorf erwartete uns eine Überraschung, aber diese Begegnung ging zum Glück noch glimpflich vonstatten, aber mit unserer geplanten Nachtruhe war es damit vorbei. Wir hatten es zwar geschafft ins Dorf zurück zu Schleichen, aber dort fand wohl eine Art Razzia statt. Überall wo wir die Tage über waren wurden die Leute zum Verhör in die Taverne verschleppt, was wir natürlich nicht dulden konnten. Kaum war der Wachtmeister Volan Sektane weg, haben wir die Wachen überwältigt, um dann weiter in der Taverne aufzuräumen. Wir haben es sogar geschafft, dass keiner unnötig zu Schaden kam. Sehr zur Erleichterung der Dorfbewohner, weil sie sonst noch mehr Vergeltung hätten fürchten müssen.
Mit den Schlitten der Wachen sind wir dann also sofort los Richtung Turm. Den nochmaligen Versuch uns vor den Raben zu verstecken haben wir nicht unternommen, wir rechneten eh nicht mehr damit, dass wir die Turmleute noch überraschen konnten. Unterwegs hat noch eine sogenannte Hexenkrähe versucht meinen Rucksack mit den Artefakten zu stehlen, aber ansonsten kamen wir heile am Tor des Turms an.
Wie zu erwarten ließ man uns nicht herein und wir mussten uns einen Weg freibrennen ins Innere. Freibrennen deswegen, weil der ganze Turm aus magisch verstärktem Eis zu sein scheint. Das Empfangskomitee aus einem Troll im Hof und Yana mit ihrem Eiselementar nebst unzähligen Wachen konnten wir erledigen, aber von der Turmherrin oder der Tochter von Nadya war keine Spur.
Ulok hatte aber einen Schlüssel aus Eis gefunden, der uns nacheinander das Portal benutzen lassen konnte, welches uns eine Etage höher im Turm teleportierte. Wir trafen dort unsere Bardin aus dem Wald wieder, welche uns sogleich angriff. Viel mehr bekam ich nicht mit, da ich direkt von einem großem Spriggan überwältigt wurde. Und so liege ich hier, wieder zurück im Dorf, und komme erst langsam wieder zu mir.

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31. Sarenith – Mondtag
Tavernenbesuch mit Folgen

Lydia hat sich zum Glück gut von den Wunden erholt, denn freiwillig sitzen wir gerade nicht hier in der eisigen Kälte der Nacht. Bleviar hatte eine unschöne Begegnung in der örtlichen Taverne, woraufhin wir offiziell lieber schnell abgereist sind. Um unsere Reise morgen aber gut ausgeruht antreten zu können, wollen wir zurück zu Nadya und dort nächtigen. Jetzt warten wir auf eine gute Gelegenheit um zurückzukehren. Ich bin gespannt.

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29. Sarenith – Sterntag & 30. Sarenith – Sonntag (Enya)

Wir sind gestern Morgen mit so viel Proviant wie es ging durch das Portal getreten und fanden uns wie vermutet in Irrisen wieder. Und es war kalt. Bitterkalt. Und als wäre das noch nicht genug, zog auch noch ein Schneesturm auf. Wir folgten Lydia auf der Suche nach einem sicheren Unterschlupf über eine Schneeverwehung, da sahen wir eine Gruppe Einheimischer mit einem Rieseninsekt kämpfen. Leider starben zwei bevor wir dem Insekt den Garaus machen konnten. Die geretteten stellten sich als Nadya Petska, eine Händlerin aus dem nahem Dorf Waldsby, und ihre beiden verbliebenden Leibwächter Birgar Dreska und Stärk Radjevic vor. Sie führten uns zu einem Felsvorsprung, wo wir es uns bequem machten, um den Sturm abzuwarten.
Während wir uns am Lagerfeuer wärmten und den fertigen Eintopf verteilten, betrat eine Art Frostdryade das Lager. Nadya und ihre Begleitungen wirkten sofort stark angespannt, sagten aber nichts. Da Bleviar uns geraten hat in Irrisen dringend immer und überall höflich zu bleiben, lud ich sie in unser Lager ein und reichte ihr etwas zu essen. Sie stellte sich als Mierul Ardelain vor, eine durch Irrisen wandernde Bardin. Sie setze sich etwas abseits und unterhielt Bleviar und Ulok mit Gesang und Geschichten. Bis Nadya plötzlich eilig rüber lief und das vierer Grüppchen irgendwas besprach, woraufhin sich Nirul für die Einladung bedankte und wieder im Wald verschwand. Nach diesem Besuch war keinem von uns mehr nach Reden zumute und wir gingen zeitig schlafen. Der Sturm würde eh noch andauern und dann könnten wir am nächsten Tag wenigstens früh aufbrechen.
Heute Morgen haben wir daher früh unser Lager abgerissen und Nadyas Einladung angenommen, erstmal zu ihr nach Hause zu kommen. Unterwegs erspähte plötzlich Nadya einen rasch näherkommenden Schwarm Krähen am Horizont, der nichts Gutes bedeuten sollte. Eilig wurde eine Plane über die Hundeschlitten gespannt, wo drunter wir uns versteckten. Entsetzt stellt ich fest, dass ein Teil meiner Haare noch unter der Plane hervorlugte. Ich wollte sie gerade mit unter die Plane ziehen, aber es war schon zu spät. Die Krähen stürzten auf uns herab, zerpickten die Plane mit ihren scharfen Schnäbeln und versuchten uns die Augen auszukratzen. Es gab ein Durcheinander aus Federn, Pfeilen und Feuer, aber am Ende blieb kein Vogel mehr übrig. Nur Lydia und Samu hatte es ernsthafter erwischt. Ihre Augen waren so zerkratzt und zugeschwollen, dass sie nichts mehr sehen konnten. Nadya und ich untersuchten die Beiden kurz und kamen überein, dass die Schwellung noch zwei bis drei Tage bleiben, aber ihr Augenlicht wahrscheinlich zurückkehren wird.
Nachdem wir den Augen Erste Hilfe haben zukommen lassen, zogen wir schnell weiter Richtung Dorf, um uns in Ruhe (und im Warmen) ordentlich um die Verletzungen kümmern zu können. Wir erreichten Waldsby unter den Blicken einiger misstrauischer Blicke, aber man ließ uns soweit in Ruhe.
Die Wunden von Lydia und Samu sind jetzt gut versorgt. Morgen werden wir denke ich mehr zu der Schwere der Verletzung sagen können. Und vielleicht finden wir auch ein wenig Ruhe um Waldsby näher kennenzulernen.

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28. Sarenith – Feuertag (Enya)
Schwarzer Reiter der Mittnacht und eine Queste

Das war heute mal ein sehr einprägsames Erlebnis. Ich hätte nicht gedacht einen der drei Reiter von Baba Yagga mal persönlich zu treffen. Und noch weniger, dass ich mich auf seine und damit Baba Yaggas Seite stellen würde. Das was er zu erzählen hatte, änderte das aber schnell:
Baba Yagga wird vermisst. Eigentlich sollte sie schon längst gekommen sein, um die aktuelle Herrscherin Elwana abzusetzen und eine neue Tochter der Jadwiga auf den Thron zu setzen. Stattdessen hat Elwana dafür gesorgt, dass alle getötet wurden, die Baba Yagga treu ergeben waren. Das kam wohl so überraschend, dass selbst ihre drei Herolde Opfer ihres Verrats wurden. Nur der schwarze Ritter der Mittnacht hat es bis hierhin geschafft auf der Suche nach Hilfe. Tödlich verwundet ritt er durch das Eisportal, dass wir am Ende der Spuren gefunden haben. Baba Yagga mag zwar nicht gerade die netteste sein, aber sie hat im Gegensatz zu Elwana nicht vor ganz Golarion zu erobern. Daher fiel es uns leicht ihm das Versprechen zu geben Baba Yagga zu suchen.
Bevor er mit dem letzten Rest seiner schnell schwindenden Lebenskraft zwei magische Schlüssel aktivierte, hat er uns noch verraten können, wie wir am besten vorgehen sollen: Wir müssen durch das Portal nach Irrisen und dann dort weiter Richtung Weißthron. Das Portal in Heldren kann zwar vor Ort im fahlen Turm ruhig geschlossen werden, aber es wäre ein hoffnungsloses Unterfangen alle Portale schließen zu wollen. Dafür sind es einfach schon zu viele. Stattdessen sollen wir so schnell wie möglich (und in der Tat habe ich das Bedürfnis trotz des Schlafes, den ich dringend brauche, sofort durch das Portal zu gehen) Baba Yagga suchen. Ihre tanzende Hütte sollte uns dabei eine große Hilfe sein. Diese intelligente Behausung weiß immer, wo sich Baba Yagga aufhält, und mit dem richtigen Schlüssel, kann sie uns direkt zu ihr bringen. Leider wurden die zahlreichen Schlüssel (jeder führt zu einem anderen Ort) von Elwana deaktiviert. Und die tanzende Hütte selbst wird in Weißthron festgehalten und öffentlich zur Schau gestellt.
Das alles hört sich nach einem hoffnungslosem Unterfangen an, aber irgendwie hat es der Herold geschafft uns mit gehörigem Tatendrang zu erfüllen. Außerdem haben wir neben den zwei bereits wieder aktivierten Schlüsseln (eine Seuchenmaske und Haarschopf eines Riesen) seinen Mantel erhalten, der uns seine Worte nach „Tore und Wege öffnen soll“.
Wir müssen uns trotz der erst frisch erhalten Queste darauf einstellen, dass wir bereits erwartet werden, da eine der Portalwachen durch das Portal fliehen konnte. Den Wischmop haben wir unterwegs zwar wiedergetroffen und getötet, aber die befreite Fee war bei unseren Feinden am Portal auch nicht dabei.

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